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01.07.2016, 16:52 Uhr
Mathias Ernst zieht sich aus der Stadtpolitik zurück und kündigt seinen Rücktritt als Parteivorsitzender an

Bei der Mitgliederversammlung am letzten Montag teilte Mathias Ernst den anwesenden Parteimitgliedern seinen vorläufigen Rückzug aus der Stadtpolitik mit.

Ausschlaggebend für diesen Schritt seien die Auseinandersetzungen zwischen Bürgermeister Helge Röbbert und der Stiftung Spiel, für die Mathias Ernst als ehrenamtlicher Direktor tätig ist. „Ein künstlich geschaffenes Problemthema, ein überflüssiger Streit, das soll nicht die Wahlen und die erfolgreiche Arbeit von Partei und Fraktion überschatten."

2006 war Mathias Ernst in die Kommunalpolitik gegangen, nachdem 2005 der Vertrag zwischen Stadt und Stiftung Spiel geschlossen worden war. Er sei davon ausgegangen, dass damit für 20 Jahre Planungssicherheit und klare Verhältnisse für beide Seiten gegeben seien - ohne politische Diskussionen. Wie die Auseinandersetzungen der vergangenen Monate zwischen Bürgermeister und Stiftung Spiel zeigten, habe er sich leider getäuscht.

„Jetzt geht es darum, die CDU nicht unnötig zu belasten“, so Mathias Ernst, deshalb habe er sich zu diesem Schritt entschlossen. Er hoffe, dass bürgerschaftliches Engagement zukünftig mit mehr Respekt behandelt wird. "Es muss einem nicht alles persönlich gefallen, was andere machen, aber man sollte in der Lage sein, die Leistungen anderer zu respektieren." Ich-Bezogenheit und Negativismus ohne konstruktive Alternativen brächten ein Gemeinwesen nicht voran.

Mathias Ernst bei der Mitgliederversammlung

aktualisiert von Peter Hoppe, 13.02.2017, 20:42 Uhr
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