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Archiv
27.03.2010, 08:00 Uhr
CDU besucht die Friesen Therme in Emden
Nicht leicht macht sich die CDU Soltau eine Entscheidung um den möglichen Neu- bzw. Umbau der Soltau Therme. Um sich nach den bisherigen Diskussionen für die anstehenden Beratungen gut vorzubereiten, besichtigten jetzt Mitglieder von CDU Fraktion und Vorstand die Friesen Therme in Emden. Auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Soltau, Herr Dr. Claus-Jürgen Bruhn, hatte sich zusammen mit seiner Ehefrau auf den Weg nach Emden gemacht um an dieser Besichtigung teilzunehmen. Das seit 2006 in Betrieb befindliche Bad, das -wie die Soltau Therme- durch die Firma GMF (Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen mbH & Co.) betrieben wird, ist denen durch die Stadtwerke Soltau vorgelegten Planungen eines Neu- bzw. Umbaus der Soltau Therme sehr ähnlich.
Der Kontakt für diesen Informationsbesuch war über die CDU-Fraktion in Emden geknüpft worden. Der Fraktionsvorsitzende, Herrn Helmut Bongartz, die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Andrea Risius, sowie der Kämmerer der Stadt Emden informierten umfassend über den Bau und die Betriebskosten der Friesen Therme. Diese wurde die Firma Dr. Krieger Architekten + Ingenieure GmbH & Co. KG aus Velbert geplant und gebaut. Dieses Architekturbüro hat auch die Entwürfe für den Neu-/Umbau in Soltau vorgelegt. Die Emdener waren voll des Lobes über die Firma, die alle Absprachen und vor allem die vereinbarten Kosten punktgenau eingehalten hatte.
Interessiert hörten die Soltauer dann dem Projektverantwortlichen der Betreibergesellschaft GMF, Herrn Harald Gabriel, und dem Leiter der Therme, Herrn Eberhard Schwarzenau, zu, die über den Erfahrungen und den Betrieb referierten und ihre Gästen zu einem Rundgang durch die Therme einluden. Neben den positiven Eindrücken fiel allerdings auf, dass den Besuchern der Friesen Therme kaum Freiflächen zur Verfügung stehen, was die Verantwortlichen auch als ein Manko des Objekts bezeichneten.
Positiv überrascht waren die Soltauer, dass sich trotz zweier in der Nähe gelegener Freibäder, von denen eines ebenfalls von der GMF, das andere privat betrieben wird, die Besucherzahlen der Friesen Therme im Vergleich zu denen des alten Hallenbades auch in den Sommermonaten überaus positiv entwickelt haben. Herr Schwarzenau wies darauf hin, dass einige Gäste erst anrufen, um sich zu erkundigen, ob das Dach geöffnet ist und ihr Kommen dann hiervon abhängig machen.
Da der Betrieb des Bades vor Eröffnung genau geplant und mit allen Interessengruppen umfangreiche Gespräche geführt wurden, sind viele Bedürfnisse der Emdener berücksichtigt worden. So gibt es ebenso eine Lösung für die Frühschwimmer, den Schwimmverein, den Schulbetrieb und auch an einen 90-Minuten-Tarif für Gäste, die „nur schnell schwimmen wollen“ wurde gedacht.
Natürlich ist die kreisfreie Stadt Emden mit rund 51.700 Einwohnern und Gewerbesteuereinnahmen in 2008 von circa 42 Millionen Euro und in 2010 erwarteten Einnahmen von noch 25 Millionen, nicht mit der Stadt Soltau zu vergleichen, dass in 2008 rund 11 Millionen Euro Gewerbesteuern einnahm und im Jahr 2010 mit circa 6 Millionen rechnet. Und auch die Finanzierung des Bades ist in Emden auf einer anderen Grundlage erfolgt, als dies in Soltau geplant ist, trotzdem waren sich die Mitglieder der Tour einig, dass sich die lange Fahrt gelohnt hat um hier wichtige Informationen und Eindrücke zu erhalten.
Informationen über die Friesen Therme Emden finden Sie unter www.friesentherme-emden.de auch im Internet.


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aktualisiert von Peter Hoppe, 12.10.2011, 22:30 Uhr